Faltenunterspritzung / Auffüllung der Lippen

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein natürliches Polysaccharid und kommt in allen lebenden Organismen vor. Sie gibt der Haut ihr Volumen und damit ihr gesundes und vitales Aussehen. Mit zunehmendem Alter nimmt der natürliche Hyaluronsäuregehalt der Haut ab. Feuchtigkeit- und Elastizitätsverlust können die Folge sein. Durch die Einspritzung von Hyaluronsäure kann der Feuchtigkeitsmangel ausgeglichen und dadurch das eingesunkene Hautgewebe (Falten, Narben) angehoben werden. Die in unserer Klinik verwendeten Präparate bestehen aus Hyaluronsäure in der Form eines kristallklaren Gels, das zur Glättung der Falten oder Auffüllung der Lippen in die obere Hautschicht injiziert wird. Im Gegensatz zu anderen biologisch abbaubaren Implantaten enthalten diese Substanzen keinerlei Bestandteile tierischer Herkunft. Da allergische Reaktionen deshalb nicht zu erwarten sind, ist vor der Behandlung kein Hauttest erforderlich.

Welche sichtbaren Erfolge lassen sich durch Einspritzen von Hyaluronsäure erzielen?

Durch die Injektion von Hyaluronsäure lassen sich nicht nur Fältchen oder Falten anheben oder glätten. Die Methode ermöglicht es auch, Lippenkonturen deutlich zu verbessern und damit altersbedingten Veränderungen der Lippen entgegenzuwirken. Sind Falten durch eine ausgeprägte Mimik entstanden (z. B. Stirnrunzeln), werden sie mit der Zeit wieder auftreten. Abhängig vom Hauttyp und der behandelten Gesichtspartie hält die volle Wirkung bis zu einem Jahr an, in Einzelfällen allerdings kürzer, da die eingebrachten Substanzen vom Körper unterschiedlich schnell abgebaut werden.

Wie wird die Injektion von Hyaluronsäure durchgeführt?

Die Behandlung dauert rund 30 Minuten und führt zu unmittelbar sichtbaren Ergebnissen. Bei der Unterspritzung von Falten im Bereich der Oberlippe ist es ratsam, eine örtliche Betäubung durch Injektion oder Auftragen eines Lokalanästhetikums vorzunehmen. Schmerzempfindliche Patienten sollten circa eine Stunde vor der Behandlung ein geeignetes Schmerzmittel (z. B. 500 mg Paracetamol oder 400 mg Ibuprofen) einnehmen. In der Regel resultiert aus diesen Massnahmen keine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit. Nach der Behandlung sollten Sie für 3 bis 4 Tage jede übermässige Sonnenbestrahlung sowie Sauna und den Genuss von Alkohol weitgehend vermeiden.


Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können nach der Injektion von Hyaluronsäure auftreten?

Die von uns verwendeten Hyaluronsäurepräparate werden in der Regel gut vertragen. Gelegentlich kommt es zu hartnäckigen entzündlichen Hautrötungen, die meist nach einigen Wochen wieder abklingen. Trotz aller Sorgfalt kann die Einspritzung in Ausnahmefällen zu örtlichen Gewebsschäden (z. B. Unterhautblutung, Infektion, Spritzenabszess, Nervenschädigung, Nekrosen, Venenreizung) führen. Sie kann in Einzelfällen mit einem vorübergehenden Schmerz und/oder einer Verfärbung der Injektionsstellen einhergehen. Bei weniger als 1 % der Patienten treten örtliche Schwellungen auf, gelegentlich verbunden mit Hautjucken. Diese Symptome verschwinden meist innerhalb eines Monats.

Bei Interesse an einem Informationsgespräch, Kontakt unter Tel. Nr. 031 632 22 18 oder derma.poli@no-spaminsel.ch