Das Maligne Melanom der Haut

Für die Prognose des Malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) ist ein frühzeitiges Erkennen und Entfernen dieser Tumoren entscheidend. Jeder klinisch auf ein Melanom verdächtige Herd sollte umgehend und vollständig entfernt werden.

Entsprechend der histologischen Diagnose und Beurteilung erfolgt dann eine operative Nachexzision. Die Breite der Nachexzision richtet sich nach der Tumordicke (Breslow Index). Die Tumordicke ist auch wichtig für die Entscheidung, ob eine Sentinellymphknotenbiopsie (Entfernung des ersten drainierenden (Wächter-) Lymphknotens) vorgenommen werden sollte.

Patienten mit der Diagnose oder einem Verdacht auf ein Malignes Melanom können in der Spezialsprechstunde Pigmentläsionen/Melanome vorgestellt werden.

Anhand der klinischen Befunde und der vorliegenden Untersuchungsresultate wird dann über das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen entschieden und es werden die entsprechenden  Schritte eingeleitet. Dermatologen können Patienten mit Malignem Melanom auch direkt zur Nachexzision und Sentinellymphknotenbiopsie zuweisen.

Verantwortlich: Prof. Dr. R. Hunger